Informationen & Berichte



Verantwortlicher Umgang mit ICDs

Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie und ihrer Schwester-Gesellschaften

http://leitlinien.dgk.org/files/2017_Stellungnahme_ICDs_NEU.pdf


Herzinsuffizienz-Selbsttest wird an Hochschule getestet

Dr. Klaus Edel hat einen Fragebogen entwickelt, der Herzinsuffizienz-Patienten früher identifizieren soll. Bald soll der Test auch Hausärzte unterstützen.

Quelle: Ärztezeitung vom 31.08.2017 / Bericht von Marco Hübner

https://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/w_specials/erfolgsrezept/article/942113/innovation-praxis-herzinsuffizienz-selbsttest-hochschule-getestet.html?sh=1&h=-2145653227


"Studie zum Online-Training “WIDeCAD” für Menschen mit koronarer Herzerkrankung und depressiver Erschöpfung"

Die Universität Ulm startet in Kooperation mit der Universität Erlangen eine wissenschaftliche Untersuchung zum Thema Koronarer Herzerkrankung und Depression. Innerhalb des Projektes soll Patienten mit einer Koronaren Herzerkrankung (KHK) und depressiven Symptomen ein Online-Training angeboten werden, welches wissenschaftlich überprüft wird.

Online-Trainings gegen Depressionen haben sich in zahlreichen internationalen, darunter auch in Studien aus unserer Forschergruppe, als hoch wirksam erwiesen.

WIDeCAD – für wen ist es gedacht?

  • Haben oder hatten Sie eine koronare Herzerkrankung?
  • Fühlen Sie sich niedergeschlagen, traurig oder depressiv verstimmt?
  • Haben Sie keine Freude mehr an Aktivitäten, die Ihnen früher Spaß gemacht haben?
  • Fehlt Ihnen die Energie, um etwas zu unternehmen?
  • Vermissen Sie Ihre Lebensfreude und fühlen Sie sich im Alltag eingeschränkt?
  • Belasten Sie Sorgen und Ängste und drehen sich Ihre Gedanken oft im Kreis?

Wenn Sie sich hier wiedererkennen, dann kann eine Teilnahme an dieser Studie das Richtige für Sie sein!

Flyer mit Infos

Anmelden können Sie sich unter www.geton-training.de/WIDeCAD.php



Welt-Hypertonie-Tag 2017, startet die Awareness-Kampagne von MyTherapy und der Deutschen Hochdruckliga.

Ziel der Kampagne „Aktiv gegen Bluthochdruck“ ist es, aufzuklären und gleichzeitig Bewusstsein für die Erkrankung Bluthochdruck zu schaffen. Denn obwohl knapp 30 Millionen Bundesbürger betroffen sind, weiß nur jeder fünfte davon. Zu diesem Zweck hat MyTherapy (kostenlos für Android und iPhone) gemeinsam mit der Deutschen Hochdruckliga eine Infografik entworfen, die die wichtigsten Daten und Fakten zu Bluthochdruck in Deutschland listet und Betroffenen wertvolle Tipps für das Leben mit Hypertonie gibt.

Quelle und Grafik MyTherapy

Infografik Bluthochdruck





Dr. med. Klaus Edel wird für Herzschwächen-Selbsttest ausgezeichnet

Mit Herzen kennt er sich aus:
Der Rotenburger Kardiologe Dr. Klaus Edel wird für den von ihm entwickelten Selbsttest zur Ermittlung von Herzschwäche ausgezeichnet.

Quelle: Hessische/Niedersächsische Allgemeine www.hna.de

 Lesen sie mehr ... 

Kardionetzwerk e.V.

Das Netzwerk informiert Patienten und die interessierte Öffentlichkeit umfassend über die Erkrankungen des Herzens und zeigt zugleich auch entsprechende Versorgungsangebote auf.

www.kardionetzwerk.de

Was ist das Kardinetzwerk




Kommentar zu den ESC-Leitlinien 2015 „Ventrikuläre Arrhythmien und Prävention des plötzlichen Herztodes"

http://leitlinien.dgk.org/2017/kommentar-zu-den-esc-leitlinien-2015-ventrikulaere-arrhythmien-und-praevention-des-ploetzlichen-herztodes/


Newsletter


Biotronik Newsletter
Ausgabe 3, 2016

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Biotronik Newsletter
Ausgabe 2, 2015

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Infos


St. Jude Medical - Wichtige Sicherheitsinformation zu einem medizinischen Implantat

Am 11. Oktober 2016 haben wir aufgrund von vorzeitiger Batterieentladung in Verbindung mit Lithiumablagerungen bei einem Teil unserer vor dem 23. Mai 2015 hergestellten ICD- und CRT-D-Implantate eine Sicherheitsinformation herausgegeben.

mehr dazu: 

 St. Jude Medical Sicherheitsinformationen

 Zeitungsbericht Ruhrnachrichten


Werden Spenderherzen bald überflüssig?

Die Kunstherzen werden immer besser. Die Augsburger Klinik implantiert als Erste in Bayern das neue Modell HeartMate III. Lösen solche Implantate bald Spenderherzen ab? Von Sibylle Hübner-Schroll Werden Herztransplantationen schon bald überflüssig sein? Die Entwicklung eines komplett implantierbaren Kunstherzens, das von außen aufgeladen werden könne, sei absehbar, sagt Professor Michael Beyer, Chefarzt der Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie am Augsburger Klinikum, und ergänzt: „Ich rechne damit in fünf bis sieben Jahren.“ Und wenn das vollimplantierbare Kunstherz komme, dann, sagt der Experte, würden Herztransplantationen tatsächlich wohl nur noch sehr seltene Eingriffe sein.

Augsburger Ärzte implantieren "HeartMate III" bei drei Patienten
Auf dem Weg dorthin hat Beyers Klinik als Erste in Bayern bei bislang drei Patienten ein neues Herzunterstützungssystem implantiert, das gegenüber dem Vorgänger-Modell einen großen Fortschritt bedeutet. Wie das Klinikum dazu mitteilt, war bei allen drei Patienten das Herz bereits zu schwach gewesen, um selbst ausreichend Blut durch den Körper zu pumpen. Mit dem „HeartMate III“ erhielten sie ein sogenanntes Herzunterstützungssystem, das dem eigenen, schwachen Herzen hilft. Patienten, die dafür infrage kommen, sind in erster Linie Menschen mit einer fortgeschrittenen Herzinsuffizienz. Nicht selten ist der Herzschwäche ein massiver Herzinfarkt vorausgegangen. „Ist der Herzmuskel so geschwächt beziehungsweise führt eine Bypass-OP nicht zu der gewünschten Verbesserung, bleibt als Alternative nur die Herztransplantation“, sagt der Leitende Oberarzt der Klinik für Herz-Thorax-Chirurgie, Dr. Frank Oertel. Auf ein Spenderherz warten Patienten heute ungefähr eineinhalb Jahre. Für viele bedeutet diese Zeit ein in allen Bereichen eingeschränktes Leben – ein Leben als Frührentner, der keine zwei Treppenstufen mehr ohne Pause bewältigen kann.

Durch Kunstherz können Patienten wieder sportlich Aktiv werden
Schon das HeartMate II war und ist für viele dieser Patienten wie die Eintrittskarte in ein neues Leben. So konnte etwa eine 40-jährige Patientin, der Oertel das HeartMate II eingesetzt hatte, kurze Zeit später auf einen Gletscher zum Skifahren gehen. Doch das HeartMate III, so der Name des Herzunterstützungssystem der neuesten Generation, stellt für Oertel nochmals einen „Quantensprung“ gegenüber dem Vorgänger-Modell dar. Das HeartMate III wird sowohl Patienten implantiert, die auf eine Transplantation warten und so die Zeit gut überbrücken können, bis ein geeignetes Spenderherz zur Verfügung steht, als auch Patienten, die aus verschiedenen Gründen keine Kandidaten für eine Herztransplantation sind. Hier wird das HeartMate III als langfristige Unterstützungsoption und Dauertherapie eingesetzt. Schon jetzt, mit dem Vorgängermodell HeartMate II, sagt Klinikchef Beyer, lebten einige Patienten seit mehreren Jahren. Das neue Kunstherz aber weist gegenüber dem Vorgänger einige entscheidende Verbesserungen auf: „Es ist wesentlich laufruhiger und verbraucht wesentlich weniger Energie“, sagt Beyer. Die Laufzeit habe sich verdoppelt: Nur noch alle 24 Stunden statt alle zwölf Stunden müsse der Akku neu aufgeladen werden. 

HeartMate III ist kleiner und leichter als sein Vorgänger
Und auch in puncto Maße und Gewicht gibt es deutliche Forschritte. Während das HeartMate II noch ganze 15 Zentimeter misst und knapp 289 Gramm wiegt, ist das HeartMate III deutlich kleiner und leichter (4,5 Zentimeter und 200 Gramm). Vier bis acht Liter Blut kann das ältere System pro Minute pumpen, das neue dagegen drei bis zehn Liter. Auch ein leichter Puls wird erzeugt. Aufgrund technischer Besonderheiten hat das Gerät zudem eine längere Lebensdauer. „Das HeartMate III wird einfach in den Herzbeutel eingebracht, der Eingriff kann auch minimal-invasiv durchgeführt werden“, erklärt Oertel. „Dadurch ist das chirurgische Trauma für den Patienten viel geringer.“ Laut Beyer kann das neue System, wenn alles gut läuft, binnen zwei bis zweieinhalb Stunden eingesetzt werden; um etwa eine halbe Stunde werde die OP-Zeit verkürzt. Einen Nachteil aber hat auch das HeartMate III behalten: Die Energieversorgung befindet sich außerhalb des Körpers und muss vom Patienten in einem kleinen Kästchen von der Größe einer Zigarettenschachtel mitgeführt werden. „Die Geräte der nächsten Generation machen uns sehr wahrscheinlich völlig unabhängig von Transplantationen und Spenderherzen“, prognostiziert auch Oertel. Das sind gute Nachrichten für Patienten mit Herzschwäche. Denn: „In Deutschland wird 300 Patienten pro Jahr ein Spenderherz transplantiert. Aber 6000 Menschen bräuchten eines.“ ... Werden Spenderherzen bald überflüssig? - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Werden-Spenderherzen-bald-ueberfluessig-id37023527.html

Quelle: Augsburger Allgemeine vom 11. Februar 2016


„WIR FÜR MICH. SELBSTHILFE WIRKT.“

Im letzten Jahr wurde unsere Kampagne „WIR FÜR MICH. SELBSTHILFE WIRKT.“ mit dem Selfie-Video-Contest „ICH LIEBE MEIN LEBEN!“ weitergeführt. Die Ergebnisse sind kreativ und bunt. Eine unabhängige Jury aus dem Vorstand der BAG SELBSTHILFE hat die drei besten Einsendungen von ca. einer Minute Länge und auch einen Sonderpreis ausgesucht. Diese wurden am 16. Dezember 2014 auf einer Pressekonferenz vorgestellt und prämiert. Aus den besten Einsendungen wurde ein kurzer Social Spot produziert, der auf der Internetseite der Kampagne eingebunden ist. Wir wollen auch weiterhin mit der Kampagne Betroffenen, Angehörigen, Nichtbetroffenen und vor allem jungen Leuten nahebringen, was Selbsthilfe ist: Unterstützung, Information, Freundschaft und vieles mehr. Daher haben wir die Internetseite der Kampagne erneut aktualisiert. Dabei haben wir sie im Sinne einer Informationsseite zur Selbsthilfe inhaltlich vervollständigt und sie auch mit umfangreichen Materialien zur Imagekampagne „WIR FÜR MICH. SELBSTHILFE WIRKT.“ bestückt. Diese Materialien können Sie gerne verwenden, um den Selbsthilfe-Gedanken weiter zu tragen. In Kürze folgt auch eine Toolbox mit Muster-Artikeln, Logovarianten, PowerPoint-Vorlagen und vielem mehr, die Ihnen die nachhaltige Nutzung der Materialien und damit die Verbreitung der Kampagne „WIR FÜR MICH. SELBSTHILFE WIRKT.“ zusätzlich erleichtern soll. Sobald diese Toolbox in die Internetseite integriert wurde, werden wir Sie mit einem gesonderten Verbandsdienst informieren. Die Internetseite der Imagekampagne ist weiterhin unter der folgenden Adresse erreichbar: www.selbsthilfe-wirkt.de Wir freuen uns sehr, wenn alle Selbsthilfeverbände auf Bundes-, Landes- und Ortsebene die Kampagne durch Nutzung der Kampagnenmaterialien sowie durch eine Verlinkung mit der Kampagnenseite ‘www.selbsthilfe-wirkt.de’ und auf Facebook (www.facebook.com/SelbsthilfeWirkt) unterstützen. Wir bedanken uns bereits jetzt für die weitere Verbreitung der Kampagnen-Botschaft und stehen Ihnen gerne bei Anmerkungen oder Rückfragen zur Verfügung.

Dr. Martin Danner Bundesgeschäftsführer

http://www.selbsthilfe-wirkt.de/


Psychokardiologie – Medizin mit Herz und Seele

Im Internet finden Sie unter www.psychokardiologie.org ein Informationsangebot zu verschiedenen Themen der Psychokardiologie, der sich mit den Wechselwirkungen zwischen Herzkrankheiten bzw. -beschwerden und psychischen Belastungen, bzw. Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen beschäftigt.

Dort finden Sie auch: Adressen von Ärzten, Psychotherapeuten und klinischen Einrichtungen, die sich schwerpunktmäßig mit der Behandlung psychokardiologischer Fragestellungen befassen. Verweise auf einschlägige Literatur sowie Leitlinien und Positionspapiere, in denen psychokardiologische Themen behandelt werden.


Der subkutane ICD - Das Herz bleibt unberührt

Der subkutane ICD ist ein subkutaner (unter der Haut liegender), implantierbarer Cardioverter/Defibrillator für Menschen, bei denen das Risiko eines plötzlichen Herztodes (Sekundentod) oder einer ventrikulären Tachykardie (VT) besteht. Im Gegensatz zu einem transvenösen ICD, bei dem Elektroden über eine Vene in das Herz vorgeschoben und an der Herzwand fixiert werden, werden die Elektroden des subkutanen ICDs unter der Haut und nicht im Herzen platziert, sodass Herz und Venen unberührt und intakt bleiben.

Lesen Sie mehr darüber auf der Patientenwebsite www.s-icd.eu/de/ Quelle: http://www.s-icd.eu/de/


Liebe Mitglieder,

Defibrillator (ICD) Deutschland e. V. hat bereits im August 2009 (ICD - Aktuell Ausgabe 5, Seite 9) angekündigt, dass beabsichtigt sei, in Zusammenarbeit mit Professor Dr. Karl-Heinz Ladwig eine Initiative zur Verbesserung der Routineberatung bei der Entscheidung für einen ICD und der langfristigen Betreuung von Defi-Patient(in)en zu starten. Durch die Geschäftsstelle unseres Bundesverbandes wurden die Fragebögen zum Thema „Behandlungszufriedenheit“ an 55 Selbsthilfegruppen im Februar 2011 versandt, darunter 34 Mitglieds-Gruppen mit 905 Mitgliedern, die über die Gruppensprecher/innen erreichbar waren. Die Fragebögen zum Thema „Der Umgang mit dem ICD am Ende des Lebens“ wurden an 59 Selbsthilfegruppen im September 2011 versandt, darunter 42-Mitgliedsgruppen mit 1.242 Mitgliedern, die über die Gruppensprecher/innen erreichbar waren. Von Selbsthilfegruppen, die nicht Mitglied im Bundesverband waren, gingen keine Antwortbögen ein. Wir danken allen Beteiligten für ihr Engagement und insbesondere den Teilnehmern, die ihre Fragebögen ausgefüllt und zurück gesandt haben.
Sie können die Auswertung der zwei Fragebogenaktionen in unserem Mitglieder-Forum einsehen.


Hallo verehrte Mitglieder,

ich habe eine interessante Seite im Internet entdeckt. Hier können Sie medizinische Fragen zum Thema Kardiologie (auch ICD) stellen. Es steht anscheinend ein kompetentes Team als Moderatoren bereit:

www.medizin-forum.de


Leitlinien zu Fahreignung bei kardiovaskulären Erkrankungen.

Link zum PDF (Mit freundlicher Genehmigung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie - Herz und Kreislaufforschung e.V.)


Hotline der Fa. Medtronic für Patienten

Für die Zielgruppe der Defi-Träger ist die Fa Medtronic fortan Mo. - Fr. von 9 - 17 Uhr unter der Rufnummer 02159-8149-671 erreichbar und beantworten technische Fragen rund um ihre implantierbaren Defibrillatoren, Herzschrittmacher und Langzeitrekorder. Dazu gehören insbesondere Fragen zu den folgenden Themenbereichen: 

  • EMI (elektro-magnetische Interferenzen), d. h. Mindestabstände zu möglichen Störquellen
  • Funktionsweise eines implantierbaren Herzschrittmachers/Defibrillators/Langzeitrekorders
  • Parameter, Funktionen und technische Daten
  • CareLink Support

Anfragen von Ärzten, medizinischem Fachpersonal oder Mitarbeitern laufen weiterhin wie gewohnt über die 02159-8146-112.