Veranstaltungen


Jahrestagung und Mitgliederversammlung 2018 in Rotenburg an der Fulda

Liebe Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie zur Offenen Jahrestagung und Mitgliederversammlung vom 10. bis 11. März 2018 in Rotenburg an der Fulda einladen. Dr. Stefan Steiner hat für Sie wieder ein spannendes Programm mit praktischen Übungen zusammengestellt. Thema der Jahrestagung 2018 ist „Der ICD-Patient im Notarzt-Dienst“. Ihre persönliche Einladung mit Anmeldeformular, sowie den Programm-Flyer erhalten Sie Anfang Februar per Post. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Änderung der Tagungsgebühren für die Jahrestagung 2018

Die Medtronic Foundation hat uns in den letzten Jahren großzügig mit einem Betrag von 20.000 € unterstützt. Leider haben sich die Förderkriterien der Foundation geändert und unser Bundesverband erhält keine finanzielle Unterstützung mehr. Da diese Gelder mit denen wir auch unsere Jahrestagung finanzieren konnten jetzt fehlen, führt zu Änderungen der Tagungsgebühren, bzw. der Übernachtungskosten für die Jahrestagung 2018. Die Teilnehmer, die eine zweite Übernachtung wünschen (bisher war die zweite Übernachtung in der Tagungsgebühr enthalten), müssen diese leider jetzt selbst zahlen. Das Göbels Hotel hat uns für die Zimmer einen sehr guten Preis angeboten, das Einzelzimmer kostet 86 €, das Doppelzimmer 99 €. Selbstverständlich können Sie Ihr Zimmer über den Bundesverband reservieren.

Hier die geänderten Tagungsgebühren im Überblick
Für Mitglieder von Defibrillator-Deutschland:
bei einer Übernachtung (10.3. bis 11.3.2018) 80 € pro Person im Einzelzimmer oder Doppelzimmer
bei zwei Übernachtungen (9.3. bis 11.3.2018) 80 € pro Person, plus für die zweite Übernachtung im Einzelzimmer 86 € / im Doppelzimmer 99 €
Tagespauschale ohne Übernachtung 20,00 € pro Person

Tagungsgebühren für Nichtmitglieder:
Teilnahmegebühr (bei einer Übernachtung) 275,00 € pro Person
Teilnahmegebühr (ohne Übernachtung) 50,00 € pro Person

Es ist uns wichtig, Ihnen die neuen Gebühren jetzt bereits mitzuteilen, da viele Selbsthilfegruppen für 2018 ihre Förderanträge bereits am Jahresanfang stellen müssen.

Der Vorstand

Gründung einer Defi-Selbsthilfe-Gruppe in Heppenheim – der Landesverband Hessen stand Pate



Starthilfe gab das Kreiskrankenhaus Bergstraße zur Gründung einer Defi-Selbsthilfegruppe am 24. Oktober mit einer Infoveranstaltung im Kreiskrankenhaus Bergstraße in Heppenheim.
Thema der Veranstaltung war „Damit das Herz wieder im Takt schlägt“.

Betroffene mit ihren Angehörigen und auch anderen Interessierte kamen zu dieser Veranstaltung, um mehr über das Thema zu erfahren. Mit großem Interesse folgten die Besucher den Vorträgen von Oberarzt Dr. med. Christian Langer „Defibrillatortherapie 2017 - für wen und wozu?“ und Oberarzt Dr. med. Michael Rodenbach „Wie denkt der ICD?“.

Im Anschluss an die Vorträge berichtete Edmond Heinrichs, Sprecher des Landesverbands Hessen, über den Aufbau einer Selbsthilfe-Gruppe und warum Selbsthilfe so wichtig ist. Wie bei allen bisherigen Infoveranstaltungen war auch hier das Interesse an der Gründung einer Gruppe groß, und es gibt auch schon einen Termin für das erste Treffen. 

Am 7. November um 18:00 Uhr trifft sich die neue Gruppe im Eingangsbereich des Kreiskrankenhauses Bergstraße in Heppenheim, Viernheimer Str. 2. Das Krankenhaus gibt auch hier Starthilfe und stellt der Gruppe einen Raum zur Verfügung.

Im Bild von links: Edmond Heinrichs, Sprecher des Landesverbands Hessen, Oberarzt Dr. med. Christian Langer, Oberarzt Dr. med. Michael Rodenbach, Chefarzt PD Dr. Wolfgang Auch-Schwelk


Gründung einer Defi-Selbsthilfe-Gruppe in Pfaffenhofen an der Ilm

Im Juni wurde im Krankenhaus Pfaffenhofen in 85276 Pfaffenhofen a. d. Ilm eine neue Selbsthilfegruppe gegründet. Als Ansprechpartner in der Gruppe stellt sich Theodor Denzer zur Verfügung.

Die Gruppe trifft sich jeden letzten Freitag im Monat in der 

Ilmtal Klinik
Kleinen Vortragsaal im Personal-Wohnheim
Krankenhausstraße 74
85276 Pfaffenhofen an der Ilm

Für Fragen können Sie Herrn Denzer per Email theodor.denzer@t-online.de kontaktieren.



11. Jahrestagung und Mitgliederversammlung 2017

und 10-jähriges Bestehen von Defibrillator (ICD) Deutschland e. V.


Am 11. und 12. März 2017 fand die 11. Mitgliederversammlung und Jahrestagung unseres Bundesverbandes statt, zu der 80 Teilnehmer aus 37 Mitgliedsgruppen gekommen waren.  

 PDF Rückblick auf 10 Jahre Defibrillator (ICD) Deutschland e. V. von Peter Esterl

 Programm der JT 2017



Bericht über die 10. Jahrestagung & Mitgliederversammlung von Defibrillator (ICD) Deutschland e.V. 2016





Am 12. und 13. März 2016 war es wieder soweit. Defibrillator (ICD) Deutschland e.V. lud zur offenen Jahrestagung und Mitgliederversammlung im Goebels Hotel Rodenberg in Rotenburg an der Fulda ein. Der gemeinnützige Verband hat als zentrales Ziel, neue Selbsthilfegruppen zu gründen, um möglichst in ganz Deutschland wohnortnah solche Unterstützung anbieten zu können und mittels Öffentlichkeitsarbeit, auch mithilfe moderner Medien wie Facebook, das Thema „plötzlicher Herztod“ und „implantierbarer Defibrillator“ bekannt zu machen. 

Es trafen sich Sprecher, Stellvertreter und Mitglieder aus Selbsthilfegruppen für Patienten mit implantiertem Defibrillator (ICD) aus der ganzen Republik. Über neunzig Interessierte fanden sich ein, um sich über Selbsthilfe und andere Themen rund um den Defi zu informieren und zu diskutieren. Eine besinnliche ökumenische Morgenandacht „Wunderbar geborgen“ in der Kapelle des Herz- und Kreislauf-Zentrum stimmte auf die Veranstaltung ein. In der Mitgliederversammlung wurde nicht nur intensiv und kritisch über die Ziele und deren Ausführung des Bundesverbandes diskutiert sondern erfreulicherweise bei den Neuwahlen der Vorsitzende Matthias Kollmar mit überwältigender Mehrheit für weitere drei Jahre wiedergewählt. Ebenso wurde sein bisherigeres Vorstandsteam mit Diana Katzenberger als Schatzmeisterin, Yvonne Naujocks (Öffentlichkeitsarbeit), sowie Uwe Katzenberger als zweiter Vorsitzender und Dr. med. Klaus Edel als Beisitzer bestätigt.

In der offenen Jahrestagung nutzten unter Anderem die Sprecher der Landesverbände die Möglichkeit, sowohl positive Aspekte ihrer Arbeit in der Selbsthilfegruppe als auch problematische Erlebnisse darzustellen. Insgesamt entwickelte sich hieraus ein intensiver Erfahrungsaustausch in lebhaften Gesprächen.

Dr. med. Stefan Steiner, Leitender Oberarzt der Abteilung für Rhythmologie im HKZ Rotenburg organisierte ein Rate-Quiz „Rund um den Defi“ mit einem TED-Fragesystem. Dabei konnte jeder sein Defi-Wissen testen und nebenbei in lockerer Atmosphäre neue wissenschaftliche Informationen aus diesem Gebiet erfahren.

Die Sonntags-Sitzung stand unter dem Thema „ICDs seit 1980 im Einsatz - Alle Probleme gelöst?“ Prof. Dr. med. Jörg Neuzner, Direktor der Klinik für Herz- und Kreislauf-Erkrankungen im Klinikum Kassel, beklagte eindringlich verbreitete Mängel bei der Implantation, die Ärzte vermeiden könnten, sparte aber auch nicht an Kritik bei den Herstellerfirmen. Insbesondere hielt er es angesichts der aktuellen technischen Möglichkeiten für unvertretbar, dass immer noch Batterien verbaut werden, die Defis Laufzeiten von nur wenigen Jahren ermöglichen. Dies könnte problemlos im Sinne der Patienten geändert werden, auch die Größe der Geräte müsste nicht wesentlich zunehmen. Aber der Umsatz der Firmen würde dadurch zunächst sinken.

Dr. med. Heiko Burger, geschäftsführender Oberarzt der Herzchirurgischen Abteilung, Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim, schilderte anhand spektakulärer Bilder aus dem Operationssaal die technischen Schwierigkeiten, die bei der Entfernung von ICD-Elektroden auftreten können. Solche Eingriffe sind in der Regel dank moderner OP-Materialen zumeist problemlos, können aber im Einzelfall schlagartig und unvorhersehbar zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen, die die sofortige Versorgung in einem spezialisierten Herzchirurgischen Operationssaal erfordern.

Es schloss sich eine spannende Pro- und Kontra-Sitzung zur Frage an, ob eine Untersuchung mit Kernspin-Tomographen bei Patienten mit ICD gefahrlos möglich ist. Dr. med. Jörn Schmitt, Leiter der Elektrophysiologie am Universitätsklinikum Gießen, stellte dabei die optimistische Interpretation der wissenschaftlichen Daten dar. Die kritische Gegendarstellung übernahm Dr. med. Oliver Przibille, Leiter des CCB Herzschrittmacher-Centrum in Frankfurt /Main. Es blieb nur einzusehen, dass im Prinzip eine Kernspinuntersuchung vertretbar scheint, aber nur wenn zahlreiche Details beachtet und spezielle Vorkehrungen von erfahrenen Ärzten in entsprechenden Zentren getroffen werden. Erschwerend kommt hinzu, dass fast täglich neue Daten, Empfehlungen bzw. Zulassungen durch Behörden in diesem aktuell hochbrisanten Bereich veröffentlich werden.

Der Vorstand war nicht zuletzt aufgrund der positiven Resonanz mit der Jahrestagung äußerst zufrieden und bedankte sich nach der Abschluss-Diskussion im Plenum für das konstruktive Feedback sowie die vorgeschlagenen neuen Ideen und Anregungen für künftige Veranstaltungen.