Netzwerk für Menschen mit implantiertem Defibrillator und deren Selbsthilfegruppen



"Leben mit dem Defi"

Der ICD (implantierbarer Cardioverter Defibrillator) ist ein Gerät, das Patienten mit hohem Risiko für lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen implantiert wird.
Er ist Schrittmacher und Defibrillator in einem. Schlägt das Herz zu langsam, gibt das Gerät leichte Impulse ab, um die Pumpleistung konstant zu halten.

Wenn Kammerflimmern auftritt, kann der ICD einen Elektroschock an den Herzmuskel senden, um die Rhythmusstörungen zu beenden.

Viele Patienten suchen nach der Implantation Antworten auf Ihre Fragen zum Leben mit dem "Defi". Hilfe können Sie in den Defi-Selbsthilfe-Gruppen finden!

Wir stellen hier unsere Arbeit vor, informieren über die neuesten Entwicklungen im Bereich der medizinischen Forschung und laden Sie herzlich ein, an unseren Veranstaltungen teilzunehmen.

Fragebogen für den Herzschwäche-Selbsttest

Leider werden erste Anzeichen einer Herzinsuffizienz wie beispielsweise Erschöpfung, Atemnot oder Schwellung der Beine oftmals als typische Altersbeschwerden falsch gedeutet...

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COVID-19 | Herzkranke Patienten durch vermehrte telemedizinische Anwendungen vor Infektionen schützen

Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, und die zusammengeschlossenen Hersteller von Herzrhythmus-Implantaten schlagen eine Telemedizin-Initiative vor, um das Risiko einer COVID-19-Erkrankung für Patienten mit einem implantierten Defibrillator (ICD) oder einem System zur kardialen Resynchronisations-Therapie (CRT) durch den vermehrten Einsatz telemedizinischer Nachsorgen zu reduzieren. Diese Initiative zur Ausweitung der telemedizinischen Nachsorge von ICD- und CRT-Patienten wird unter anderem von der DGK - Deutsche Gesellschaft für Kardiologie , insbesondere der Arbeitsgruppe Telemonitoring (AG33), sowie von Defibrillator (ICD) Deutschland e. V. unterstützt.

Es muss aber auch dringendst gesagt werden, dass es natürlich jedem Patient und jeder Patientin es selbst überlassen bleibt ob er oder sie die Telemedizinische Nachsorgen in Anspruch nimmt oder nicht. Im besten Falle sollte man sich mit dem Arzt seines Vertrauens (zurzeit am besten Telefonisch) besprechen.

https://www.bvmed.de/de/bvmed/presse/pressemeldungen/herzkranke-patienten-durch-vermehrte-telemedizinische-anwendungen-vor-infektionen-schuetzen?fbclid=IwAR3XUjhhutKDYlyIAiATuZp-_R4xNMHsAHIerLVN3LY4zxINMtYFh6RiWRM



Coronavirus

beim Thema Corona-Virus müssen der Bundesverband so wie auch die Landesverbände verantwortlich handeln.

Bundesweit gilt: 

Die Abstands- und Hygieneregeln gelten weiter. Die Bürgerinnen und Bürger sind angehalten, die Zahl der Menschen, zu denen sie Kontakt haben, gering zu halten und den Personenkreis möglichst konstant zu belassen. Nähere und längere Kontakte sind auf ein Minimum zu reduzieren. Wo die Möglichkeit besteht, sollen Zusammenkünfte vorzugsweise im Freien abgehalten werden. Über die schrittweise Öffnung des öffentlichen Lebens entscheiden die Bundesländer in eigener Verantwortung.

Quelle: https://www.bundesregierung.de

Aktuelle Informationen der Bundesregierung zu Regeln, Einschränkungen und Lockerungen finden Sie unter
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-massnahmen-1734724

Risiko-Gruppen unbedingt schützen. Lebensbedrohlich ist Covid-19 vor allem für ältere Menschen. Wenn jeder Einzelne von uns überlegt, wie er in seinem Umfeld die Älteren und chronisch Kranken besonders schützt, dann sind wir wirklich solidarisch.

Wenn wir ernst nehmen was wir tun, sollten wir auch konsequent handeln:

  • Bis auf Weiteres alle Veranstaltungen des Bundesverbandes absagen. 
  • Den Landesverbänden empfehlen, für ihre Bereiche (insbesondere Landestreffen bzw. Tagungen) ebenso zu verfahren.
  • Treffen der SHGs sind zurzeit bis zu 10 Personen, unter den bestehenden Hygieneregeln erlaubt.
  • Informieren Sie sich bei Ihren zuständigen Selbsthilfe-Kontaktstellen was in Ihrem Bundesland möglich ist. Sollten sich die Fallzahlen in Ihrer Region wieder erhöhen, ändern sich möglicherweise wieder die Kontaktbeschränkungen für Selbsthilfegruppen. Dies ist zu berücksichtigen.
  • Prüfen Sie, ob in den Räumen die Sie für Ihre Treffen nutzen, die Abstands - und Hygieneregel eingehalten werden können.
  • Erstellen Sie für Ihre SGH ein Hygienekonzept.
Download Hygienekonzept, das Sie für Ihre Gruppe anpassen können.
Download Einverständniserklärung zur Teilnahme an einem Gruppentreffen (während der Corona-Pandemie)


Corona App

Infos zur Corona App und Download finden Sie auf der Internetseite der Bundesregierung unter
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-warn-app



14. Jahrestagung 2020 in Rotenburg an der Fulda

Newsletter März 2020 - Eine Zusammenfassung der Vorträge von Peter Esterl zusammengestellt.

Die einzelnen Vorträge der Referenten finden Sie auf der Seite Medienberichte.

Link zum Newsletter


Gemeinsam sind wir stark!

Werden Sie Mitglied und profitieren auch Sie von den Vorzügen unseres Bundesverbandes.

Um unsere Ziele zu erreichen benötigen wir finanzielle Unterstützung. Wir sind ein anerkannter gemeinnütziger Verein und finanzieren uns aus Mitgliedsbeiträgen, Zuschüssen und Spenden. Unterstützen auch Sie uns! Sie haben Fragen, Wünsche oder Anregungen? Rufen Sie an oder schicken Sie uns eine Email.

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